Kaufratgeber: Das ist der beste Feuerstahl!

Bei einem Feuerstahl (auch als Feuerstarter bezeichnet) handelt es um eine Methode, mit deren Hilfe auch bei Wind sowie schlechtem Wetter, Regen oder auch Schneesturm Feuer gemacht werden kann. Dieser Feuerstahl besteht aus verschiedenen Materialien, wie zum Beispiel aus Magnesium oder aus einer Stahlmischung.

 

Wie funktioniert ein Feuerstahl?

Neben einem Feuerstarter wird hier ein spezieller Stahlschaber oder ein Messer ben├Âtigt. Beide Teile werden ├╝ber den Feuerstahl gerieben. Dadurch k├Ânnen mit Hilfe eines Feuerstahls oder Feuerstarters zwischen 1.500 bis 3.000 Grad hei├če Funken erzeugt werden. Mit Hilfe dieser Funken kann dann ein Feuer angez├╝ndet werden. Um das zu erreichen, m├╝ssen diese Funken auf einem Zunder landen. Als Zunder k├Ânnen zum Beispiel Stoffreste, eine Baumrinde, ein Feuerschwamm oder aufgebauschtes Wattepad oder auch trockenes Heu verwendet werden. Wenn dann der Zunder gl├╝ht, kann dann durch die Glut mit Hilfe von der Sauerstoffzufuhr eine Flamme entstehen. Damit dieser Anz├╝ndungsprozess noch zus├Ątzlich unterst├╝tzt wird, kann die Glut in trockenes Laub oder auch trockenes Gras gelegt werden.

 

Welche Arten von Feuerstahl gibt es?

Die Basis hierbei sind 2 Varianten. Dazu geh├Ârt zu einem der klassische Feuerstarter aus Stahl und auf der anderen Seite der Feuerstarter aus Magnesium. Aber auch bei den Gr├Â├čen kommt es hier zu den einen oder anderen Unterschieden.

Bei dem Feuerstarter aus Stahl sollte der dort verarbeitete Stahl sehr kohlenstoffreich sein. Dadurch entstehen beim Schlagen Funken. Wenn dieser Kohlenstoffanteil zu gering ist, ist die M├Âglichkeit, dass hier Funken erzeugt werden, deutlich geringer. Damit die Funkenbildung erh├Âht werden kann, gibt es hier auch Ausf├╝hrungen, die mit Auermetall III ├╝berzogen sind. Dies ist eine Legierung aus Cer, Eisen sowie anderen Metallbestandteilen. Eine solche Feuerstarter-Ausf├╝hrung ist in der Regel gegen N├Ąsse und auch gegen Regen unempfindlich und kann auch bei schlechtem Wetter eingesetzt werden.

Zuletzt aktualisiert am 12. Oktober 2021 um 04:38 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen ge├Ąndert haben k├Ânnen. Alle Angaben ohne Gew├Ąhr.

 

Bei dem Feuerstarter aus Magnesium wird mit Hilfe von einem Messer oder einem Schaber das Magnesium von dem Stab oder von einem Block abgeschabt. Dadurch entstehen Funken. Dabei ist es sinnvoll, wenn vorab etwas Magnesium abgerieben und auf den Zunder gegeben wird. Wenn dann durch das Abschaben oder durch das Schlagen Funken durch das abgeriebene Magnesium entstehen, kann dann eine schnellere Entz├╝ndung erfolgen. Hier verbrennt das Magnesium zun├Ąchst in einem fast wei├člichen Licht bei einer Grad-Zahl bei 2000 bis 3000 Grad. Auch diese Feuerstarter funktionieren ebenfalls bei Feuchtigkeit und N├Ąsse und somit auch bei schlechtem Wetter.

Zuletzt aktualisiert am 13. Oktober 2021 um 04:29 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen ge├Ąndert haben k├Ânnen. Alle Angaben ohne Gew├Ąhr.

 

Feuerstahl oder Feuerzeug ÔÇô was ist die bessere Wahl?

Ein Feuerzeug kann sowohl im Innenbereich als auch im freien genutzt werden. Der Einsatz erfolgt beim Kerzen anz├╝nden in der Wohnung oder beim Windlicht anz├╝nden im Garten bis hin zum Anz├╝nden von einem Lagerfeuer im Camping. Wenn das Wetter beim Feuerzeug mitspielt, treten hier keine Probleme auf. Wenn jedoch Wind oder ein starker Regen vorhanden ist, wird es zum Problem, ein Feuerzeug einzusetzen. Auch wird ein Feuerzeug mit Benzin betrieben. Deshalb muss auch dieses Benzin bei einem l├Ąngeren Aufenthalt im Freien immer mit dabei sein.

Ein Feuerstarter ist dagegen in erster Linie f├╝r den Outdoor-Bereich geeignet. Dort ist er extrem wetterfest und kann, wie bereits erw├Ąhnt, bei Sturm und Regen ebenfalls zum Einsatz kommen. Ebenso ist man hier auf keine weiteren Hilfsmittel, wie zum Beispiel Gas oder Benzin, angewiesen, sondern kann es jederzeit nutzen. Au├čerdem ist ein Feuerstarter wesentlich l├Ąnger als ein Feuerzeug nutzbar.

 

Feuerstein ÔÇô der Ursprung des heutigen Feuerstarters

Gerade in Europa und in dessen Urgeschichte ist der Schwefelkreis das Material, das funkenspendend damals war. In der fr├╝heren R├Âmerzeit kam dann Eisen mit dazu. Seit damals ist Eisen ein zentraler Bestandteil der Schlagfeuerzeuge. Die damaligen Feuerst├Ąhle verf├╝gten ├╝ber eine klassische Zweckform, welche sich mit einigen Ver├Ąnderungen bis weit ins das 20. Jahrhundert hinein gehalten hat. Dabei setzten sie sich h├Ąufig aus einer rechteckigen Stahlschiene zusammen. Diese Stahlschiene ist entweder an einem oder an beiden Enden d├╝nn sowie lang zu einem oder 2 Armen ausgeschmiedet. Eine aufgebogene Schlaufenform ist an dem einen oder an den beiden Armen vorhanden und diese n├Ąhern sich dem R├╝cken der Stahlschiene an oder ber├╝hren diesen.

Zuletzt aktualisiert am 11. Oktober 2021 um 04:15 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen ge├Ąndert haben k├Ânnen. Alle Angaben ohne Gew├Ąhr.

 

Wie benutzt man einen Magnesium Feuerstarter?

Bevor ein Magnesiumstein ausgepackt wird, sollte man sich um die Vorbereitung der Feuerstelle k├╝mmern.

Gerade im Au├čenbereich sollte der vorgesehene Ort windgesch├╝tzt oder es sollte eine kleine Mulde vorhanden sein. Dabei reicht es hier zum Beispiel, einige Zentimeter tief den Boden auszustechen sowie das Gebiet um die vorgesehene Feuermulde herum zu s├Ąubern. Auch k├Ânnen um die Feuerstelle noch einige Steine zur Abhaltung des Windes gelegt werden. Dabei kommen dann auf den Boden zun├Ąchst etwas dickere Zweige. Dadurch wird das Feuer gegen die Feuchtigkeit von unten gesch├╝tzt und die Glut wird abgesichert.

Im n├Ąchsten Schritt wird dann aus kleinen Zweigen und Zunder eine Art von Nest gebaut, das dann leicht entz├╝ndet werden kann. Dar├╝ber wird dann eine Pyramide mit einem nach au├čen dicker werdenden Brennmaterial aufgebaut

Wenn die Feuerstelle dann vorbereitet ist, kommt dann der Magnesiumstein zum Einsatz. Bei Magnesium handelt es sich um ein weiches Material. Mit einem K├╝chenmesser oder einem Survival-Messer kann dann dieser bearbeitet werden. Dabei sollte dann die Bearbeitung mit der Klinge vermieden werden, weil sonst die Klinge stumpf oder besch├Ądigt werden k├Ânnte.

Hierbei ist hier ein halber Fingerhut voll an Magnesiumsp├Ąnen ausreichend, um dadurch ein vern├╝nftige Feuer zu entz├╝nden. Wenn dann die Sp├Ąne Feuer gefangen haben, sollte dann der Zunder sowie das Brennmaterial darauf gegeben werden, damit es zu einer schnellen Ausbreitung des Feuers kommen kann.

 

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